Pflanzenreport

        Gerold Hüthmayr-Stieglmayr

 
 
Sammeln und Aufbewahren
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Sammeln und Aufbewahren der Heil-, Gewürz- und Duftpflanzen. 

Naturschutzbestimmungen beachten

 

Geschützte Pflanzen und Pflanzenteile dürfen nicht gesammelt werden!

 

Informationen dazu finden sie auf dieser CD, diverser Fachliteratur und in den Pflanzenschutzverordnungen ( Gesetzblatt der Landesregierungen)

 

In Naturschutzgebieten und Naturparks dürfen keine Pflanzen geerntet werden!

Exakte Bestimmung

 

Vergewissern sie sich, dass sie wirklich die richtigen Pflanzen verwenden und Verwechslungen mit Giftpflanzen ausgeschlossen sind!

 

Informationen dazu auf dieser CD und diverser Fachliteratur.

Gefahren beachten

 

Nicht wenige der in Frage kommenden Pflanzenarten sind mehr oder weniger giftig!

Wenngleich die Giftigkeit bekanntlich eine Frage der Dosis ist, so sollten Laien doch besser die Finger davon lassen.

Die Anwendung der Wirkstoffe muss den Fachleuten, Ärzten, Apothekern und Heilpraktikern überlassen werden.

 

Informationen finden sie auf dieser CD und in diverser Fachliteratur.

Pflanzenstandort

 

Verwenden sie Pflanzen und Pflanzenteile nur von Exemplaren, die einen optimalen Standort haben

 

§    Frei von Pflanzenschutzmitteln und Mineraldüngern

§    Frei von Abgasen, Abwässern oder Ähnlichem.

§    Frei von Staub und Verschmutzungen.

Sammelzeitpunkt

 

Die Pflanzen müssen kräftig und gesund sein.

 

§    Oberirdische Pflanzenteile werden am Besten in den frühen Morgenstunden, sobald der Tau verschwunden ist, gesammelt. Regennässe soll vermieden werden. Der Sammelzeitpunkt richtet sich nach der Vegetationszeit der einzelnen Pflanzenarten. Blätter und Blüten werden frisch, allerdings nicht zu weich, bzw. überblüht geerntet. Samen in vollreifem Zustand.

§    Unterirdische Pflanzenteile am Abend und vorwiegend zu Beginn der Vegetationsruhe, da dann die in den Blättern produzierten Stoffe in den Wurzeln, Rhizomen, Knollen und Zwiebeln gespeichert sind.

Was wird verwendet

 

Verwendet werden je nach Pflanzenart Blätter, Blüten, Früchte, die gesamte Pflanze, Rinde, Stängel, unterirdische Teile (Wurzeln, Rhizome, Knollen, Zwiebeln)

 

Informationen dazu finden sie auf dieser CD und diverse Fachliteratur

Aufbewahrung

 

Vermeiden sie kräftiges Abwaschen, da dadurch ein großer Teil der Wirkstoffe verloren gehen kann.

Trocknen ist die häufigste und praktischste Methode bei den meisten Pflanzenarten, da dadurch die Feuchtigkeit entzogen und damit der Gärungs-, bzw. Verrottungsprozeß vermieden wird.

 

§    Krautige Teile werden an einem trockenen, schattigen, luftigen, möglichst staubfreien Platz aufgehängt oder aufgebreitet.

§    Dörrapparate sind ebenfalls sehr praktisch und beschleunigen den Vorgang. Temperatur 35 – 40°C.

§    Unterirdische Teile und Rinden werden gewaschen, zerkleinert und an der Sonne, im Backrohr (35 – 40°C) oder im Dörrapparat getrocknet.

§    Der Vorgang der Trocknung ist beendet, wenn die Blätter bei Berührung knistern.

§    Sehr aromatische Pflanzen eignen sich besser zum Einfrieren, da sonst die ätherischen Öle verloren gehen.