
Intergenerische Hybriden sind bekannt zwischen den Gattungen
- Cephalanthera x Epipactis,
- Dactylorhiza x Gymnadenia,
- Dactylorhiza x Nigritella,
- Dactylorhiza x Pseudorchis,
- Gymnadenia x Nigritella,
- Gymnadenia x Pseudorchis,
- Nigritella x Pseudorchis.
Interspezifische Hybriden sind bekannt zwischen den Arten der Gattungen
- Anacamptis,
- Cephalanthera,
- Dactylorhiza,
- Epipactis,
- Gymnadenia,
- Neotinea,
- Nigritella,
- Ophrys,
- Orchis,
- Platanthera
- Spiranthes.
Orchideenkreuzungen ( Hybriden)
Hybriden entstehen durch Kreuzung zweier genotypisch verschiedenen Eltern.
Beide geben dabei ihre dominierenden oder rezessiven Merkmale an ihre Nachkommen weiter.
Man unterscheidet zwischen
- Interspezifischen Hybriden sind Kreuzungen von Arten einer Gattung. z.B. Anacamptis coriophora x Anacmaptis morio
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Intergenerischen Hybriden
sind Kreuzungen von Arten verschiedener Gattungen.
z.B. Cephanlanthera damasonium x Epipactis atrorubens
Die sichere Indentifizierun einer Hybride gelingt immer nur dann, wenn von beiden Elternteilen eindeutige Merkmale vererbt worden sind.
Kreuzungen können sehr mannigfaltig sein und sogar Rückkreuzungen mit den Eltern bedeuten.
Gründe für eine Einschränkung von Kreuzungen (präzygote Isolation) sind:
- geographische – getrennte Areale
- ökologische – getrennte Biotope
- phänologische – verschieden Blütezeiten
- mechanische – blütenmorphologische
- ethologische – spezielle Bestäuber.
Kommen fremde Pollen, auf die Narbe, so kann es zur Befruchtung kommen und es können Embryonen gebildet werden. Diese können aber nur dann überleben, wenn die Genkombination das notwendige Enzymmuster bilden kann.
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